Erwerb von 273 Mozart-Notenhandschriften
Erwerb von 273 Mozart-Notenhandschriften von Constanze Mozart in Wien.
Im November 1799 reist Johann Anton André nach Wien, um die Sammlung in Augenschein zu nehmen; im Frühjahr 1800 erreichen 15 versiegelte Pakete Offenbach.
André zahlt 3150 Gulden. Er ist der einzige Musikverleger, der überhaupt nach Wien reist, um die Sammlung anzusehen; viele Kollegen messen solchen Papieren eher ideellen Wert bei. In der Geschichte „Mozart und André“ erzählt André selbst, Constanze Mozart habe noch bis Januar 1800 vom Vertrag zurücktreten können und die Zeit genutzt, um mit Breitkopf & Härtel zu verhandeln.
Die Handschriften umfassen mehr als 40 Prozent von Mozarts Gesamtwerk im Original, darunter die Partituren von „Don Giovanni“ und der „Zauberflöte“. Im Februar 1800 kündigt André in der Zeitung an, er sei nun „in den Stand gesetzt, die korrekteste Herausgabe, mehrerer bekannten und unbekannten Werke unsers Mozarts, zu veranstalten“.
Zeit seines Lebens bewahrt André die Handschriften in seinem Haus in der Domstraße auf. Außer in Mozarts eigener Wohnung, schreibt Birgit Grün, waren nirgends je so viele Mozart-Manuskripte an einem Ort wie in Offenbach.
Rundgänge
Diese Seite gehört zu den Rundgängen In zehn Stücken durch 250 Jahre, Mozart in Offenbach und Frauen im Hause André.
Rundgang In zehn Stücken durch 250 Jahre · Station 3 von 10
1799 übernimmt Johann Anton André mit 24 Jahren den Verlag seines verstorbenen Vaters. Noch im selben Jahr reist er nach Wien und kauft von Mozarts Witwe Constanze 273 Handschriften, die Mozart eigenhändig geschrieben hat. Im Frühjahr 1800 erreichen sie in 15 versiegelten Paketen Offenbach.
Rundgang Mozart in Offenbach · Station 3 von 9
Im November 1799 reist Johann Anton André nach Wien, um die Sammlung Constanze Mozarts in Augenschein zu nehmen, und erwirbt sie für 3150 Gulden. Im Frühjahr 1800 erreichen 15 versiegelte Pakete Offenbach: 273 eigenhändige Handschriften, mehr als 40 Prozent von Mozarts Gesamtwerk im Original.
Rundgang Frauen im Hause André · Station 4 von 9
Die 273 Mozart-Handschriften kauft Johann Anton André von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten, für 3150 Gulden. In der Geschichte „Mozart und André“ erzählt er selbst, sie habe noch bis Januar 1800 vom Vertrag zurücktreten können und die Zwischenzeit genutzt, um mit Breitkopf & Härtel zu verhandeln.
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