250 Jahre Musikverlag und Musikhaus André
Standorte des Verlags (1923)

Standorte des Verlags

Der Musik­verlag André beginnt 1774 in der Offenbacher Herrn­gasse, der heutigen Herrn­straße. 1784 zieht er in das Wohn- und Geschäftshaus, das Johann André an der Domstraße 21–⁠23 gebaut hat, heute Berliner Straße, Höhe Büsingpark.

In Frankfurt sitzt die Filiale C. A. André von 1828 bis 1872 im Haus „Mozart“ an der Haupt­wache, danach im Haus „Beethoven“ am Steinweg 7.

Das Haus an der Frankfurter Straße 28 in Offenbach wird 1900 gebaut. 1923 übernimmt Hans André die Firma, und der Verlag zieht aus der Domstraße dorthin; die Druckerei bleibt in der Domstraße. Bomben zerstören 1943 die Druckerei in der Domstraße und 1944 das Frankfurter Haus am Steinweg 7. Das Musikhaus André ist bis heute an der Frankfurter Straße 28.

Schon Gilles André baut nach seiner Ankunft 1709 sein erstes Haus an der Herrn­straße 54. In Frankfurt erwirbt die Firma 1839 Liegenschaften am Schau­maintor und das Grund­stück Zeil 70; 1864 baut C. A. André am Guiolett­platz ein Haus, in dessen Grund­stein ein Mozart-Manuskript einge­mauert wird.

1883 entsteht in Leipzig eine Zweig­stelle des Verlags. Firmen­zweige in Paris und London zeigen, so Axel Beer, wie wichtig die Beziehungen dorthin sind.

Rundgänge

Diese Seite gehört zu den Rundgängen In zehn Stücken durch 250 Jahre, Vom Notenblatt zum Instrument und Zwischen Main und Mittelrhein.

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