Nutzungsrechte an der Lithographietechnik
Erwerb der Nutzungsrechte an der Lithographietechnik von Alois Senefelder.
Im September 1799, wenige Monate nach dem Tod seines Vaters, sichert sich Johann Anton André das Recht, Senefelders Erfindung zu nutzen. Der Münchener Erfinder, zwei seiner Brüder und ein weiterer Mitarbeiter leben etwas mehr als zwei Jahre in Offenbach, auf Kosten des Verlegers und, so Axel Beer, reichlich komfortabel. Für das Recht und den Aufenthalt investiert André nicht weniger als 10 000 Gulden, die Sachkosten nicht eingerechnet.
In den folgenden Jahren führen Johann Antons Brüder Philipp Henri und Peter Friedrich die Lithographie in London und Paris ein, wo sie bald auch für die Künstlergraphik genutzt wird. Im eigenen Haus dauert die Umstellung: Erst seit 1812 druckt André alle Noten vom Stein.
Rundgang
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Rundgang Vom Stein aufs Blatt · Station 1 von 9
1799 erwirbt Johann Anton André von Alois Senefelder die Nutzungsrechte an der Lithographietechnik. Der Münchener Erfinder, zwei seiner Brüder und ein weiterer Mitarbeiter leben seit 1799 für etwas mehr als zwei Jahre in Offenbach, auf Kosten des Verlegers. André investiert dafür nicht weniger als 10 000 Gulden, die Sachkosten nicht eingerechnet.
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