Aufteilung des Mozart-Nachlasses
Zwölf Jahre nach Johann Anton Andrés Tod teilen die Erben die Mozart-Handschriften unter sich auf.
1873 gelangen 135 Autographen an die Königliche Bibliothek Berlin; die übrigen zerstreuen sich über Verkäufe und Auktionen.
Wie die Bibliothek die Handschriften erwarb, beschreibt die Staatsbibliothek zu Berlin auf der Seite zu ihrer Mozart-Sammlung (öffnet in einem neuen Fenster).
Die Sammlung geht an sieben Erben. Heute liegen die Handschriften aus Offenbach größtenteils in Nationalbibliotheken verschiedener Länder.
Für Birgit Grün bleibt es Andrés Verdienst, dass nicht schon Constanze Mozart die Handschriften einzeln verkaufen musste; für den Überblick über Mozarts Werk wäre das ein deutlich schlechterer Ausgangspunkt gewesen. Zu den Handschriften in Berlin gehört die Partitur der „Zauberflöte“; die Staatsbibliothek zeigt sie digital (öffnet in einem neuen Fenster).
Rundgang
Diese Seite gehört zum Rundgang Mozart in Offenbach.
Rundgang Mozart in Offenbach · Station 7 von 9
1854, zwölf Jahre nach Johann Anton Andrés Tod, teilen die Erben die Mozart-Handschriften unter sich auf; der Versuch, die vollständige Sammlung an eine Bibliothek zu verkaufen, gelingt nicht. 1873 gelangen 135 Autographen an die Königliche Bibliothek Berlin, die übrigen zerstreuen sich über Verkäufe und Auktionen.
- Erste Mozart-Originalausgaben 1792–98 · Noten
- Der Mann, der Mozart nach Offenbach brachte 1799 · Texte
- Erwerb von 273 Mozart-Notenhandschriften 1800 · Objekte
- Erste lithographierte Mozart-Erstausgabe 1800 · Noten
- Mozart und André 1802 · Geschichten
- Eine kleine Nachtmusik 1827 · Noten
- Katalog der Mozart-Bestände 1841 · Objekte
- Köchel-Verzeichnis 1862 · Objekte





