250 Jahre Musikverlag und Musikhaus André
Die Frankfurter Filiale C. A. André (1828)

Die Frankfurter Filiale C. A. André

C. A. André steht für Carl August André (1806–⁠1887), einen Sohn Johann Anton Andrés. 1828 eröffnet er an der Frankfurter Haupt­wache die Musikalien­handlung und Leih­anstalt C. A. André, die Frankfurter Filiale des Hauses, und leitet sie bis 1864.

Zum Geschäft gehört auch eine Musik­instrumenten­handlung. 1844 kommt eine Klavier-Reparatur­werk­statt hinzu, ab 1853 baut die Firma eigene Instrumente, darunter den „Mozart-Flügel“.

Sitz der Firma ist bis 1872 das Haus „Mozart“, danach das Haus „Beethoven“ am Steinweg 7, das 1944 durch Bomben zerstört wird.

1839 kommen in Frankfurt Liegenschaften am Schau­maintor dazu, „zur Mozart-Verehrung“ genannt, und das Grund­stück Zeil 70, auf dem Carl August André ein neues Geschäftshaus baut.

Im Oktober 1849 stellt er im Musiksaal des Hauses „Mozart“ an der Haupt­wache ein Gemälde vor, das Mozart zeigen soll: das Andrésche Mozart-Bildnis. 1864 baut C. A. André am Guiolett­platz ein Haus, in dessen Grund­stein ein Mozart-Manuskript einge­mauert wird.

Fotos: Simon Malz

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