24 Titel aus rund 18 000
Die Titelwand der Ausstellung 2024 zeigt 24 Titel aus rund 18 000 Verlagswerken des Hauses André, erschienen zwischen 1799 und 1941. Die Auswahl reicht von Vignetten in Stich und Lithographie um 1800 über günstige Klassikerausgaben, Tanz- und Salonstücke und Männerchöre bis zu Musik für den jüdischen Gottesdienst, zu den Zwanziger Jahren und zu einem der letzten Verlagstitel.
Die Legenden zu den Titeln schrieb Axel Beer, die Bildtexte folgen ihnen. Oben ist die Titelwand zu sehen, darunter die Titelblätter einzeln, beginnend mit Joseph Fialas „Trois Duos“ für Violine und Violoncello op. 4, erschienen 1799.
Bei der Eröffnung am 5. Juli 2024 erklang Nr. 5, Carl Andreas Göpferts „Air varié“ für Gitarre und Flöte, im Programmpunkt „Musik zum Anschauen“ mit Axel Beer, gespielt von Rudolf Klemisch und Sabine Dreier.
Fotos: Simon Malz (Titelwand)
Ein Markenzeichen in der Zeit um 1800: Vignetten mit Text und Illustrationen im Stichverfahren
Vignetten im lithographischen Verfahren gelingen (zunächst) weniger gut
Eine klassische Gattung mit klassischem Titel im Stichverfahren – und mit Widmung des Komponisten und Verlegers an den Offenbacher Freund Peter Bernard
Eine klassische Gattung mit klassischem Titel in Lithographie – aus der Feder eines befreundeten Wiener Hauskomponisten
Sehr beliebt bei Amateuren: Musik für Flöte und Gitarre Noten zum Mitlesen: diese André-Ausgabe bei IMSLP (öffnet in einem neuen Fenster)
Ein international bekannter Komponist (und Beethoven-Schüler) veröffentlicht gerne bei André
Günstige Klassikerausgaben in charakteristischem Outfit als neues Standbein: Beethoven für alle
… das gesellschaftliche Vergnügen im Blick:
Komponist, Textdichter und Titelillustrator in Personalunion Mehr dazu: Friedrich Ferdinand Franz in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Dauerhaft angesagt: Lieblingsmelodien, von Spezialisten leicht ausführbar fürs häusliche Klavierspiel arrangiert Mehr dazu: Heinrich Cramer in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)Aus derselben Reihe: op. 67 bei IMSLP (öffnet in einem neuen Fenster)
Musik zu allen Gelegenheiten I: Das Neue Jahr beginnt mit Musik aus dem Hause André Mehr dazu: Joseph Canné in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Sentimentales am und fürs Klavier – aus der Feder eines Wiener Hauskomponisten des Offenbacher Verlags
Auch „Anfänger“ erhalten eine Chance: Carl Rudisch aus Linz am Rhein veröffentlicht sein erstes Werk Mehr dazu: Carl Rudisch in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Eine englische Komponistin zu Gast in deutschen Kurbädern Mehr dazu: Charlotte Oliver in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Klavierlieder namhafter Komponisten – unverzichtbar im Verlagsprogramm und mit attraktiver Titeltypographie Mehr dazu: Franz Abt in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Seit der Kaiserzeit: Männerchöre, wo das Ohr hinhört … Mehr dazu: Gustav von Rössler in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Mehr dazu: Ruland Aysslinger in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Mehr dazu: Philipp Orth in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Mehr dazu: Fritz Bertram in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Auch das jüdische Leben findet Beachtung Mehr dazu: Salomon Popper in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Das facettenreiche – hier: sportlich ambitionierte – Vereinsleben spiegelt sich wider
Musik zu allen Gelegenheiten II: Wenn es weihnachtet, spielen Engel auf speziell (für das Haus André) konstruierten Klavieren …
Lebensgefühl am Vorabend des I. Weltkriegs: Kinder als kleine Erwachsene
Anspruchsvolle Musik in klassischer Besetzung (auch) während des Krieges Mehr dazu: Oskar Brückner in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
… was wär’ die Welt ohne Äppelwoi … Mehr dazu: Waltrud Ritzel in „Musik und Musiker am Mittelrhein 2“ (öffnet in einem neuen Fenster)
Rundgänge
Diese Seite gehört zu den Rundgängen Vom Stein aufs Blatt und Wie ein Musikverlag arbeitet.
Rundgang Vom Stein aufs Blatt · Station 9 von 9
Die Titelwand der Ausstellung zeigt eine Auswahl aus rund 18 000 Verlagswerken von 1799 bis 1941, beginnend mit Vignetten in Stich und Lithographie um 1800. Oben steht Joseph Fialas „Trois Duos“ von 1799: gestochene Schrift und eine kleine Landschaft mit Haus und Bäumen. Solche Landschaften beschreibt Axel Beer als charakteristisch für die André-Titel seit den 1790er Jahren.
Rundgang Wie ein Musikverlag arbeitet · Station 9 von 9
Wie weit dieses Programm reicht, zeigt die Titelwand der Ausstellung 2024 mit Titeln, erschienen zwischen 1799 und 1941. Die Auswahl führt von Vignetten in Stich und Lithographie um 1800 über günstige Klassikerausgaben, Tanz- und Salonstücke und Männerchöre bis zu Musik für den jüdischen Gottesdienst und einem der letzten Verlagstitel.
- Herstellung und Ausstattung der Notendrucke 1800 · Texte
- Souvenir de Nauheim um 1863 · Noten
- Ludwig Andrés Kompositionen 1910 · Noten
- Zeitgeist und Lokalkolorit 1928 · Noten
- Musik und Musiker am Mittelrhein 2 2018 · Texte
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- Im Dornröschenstockwerk 2024 · Fotos
- 250 Jahre Musikverlag Johann André 2024 · Objekte





