Lehrbuch der Tonsetzkunst
Johann Anton André veröffentlicht sein „Lehrbuch der Tonsetzkunst“.
Es erscheint bis 1842 in zwei Bänden und vier Teilen; in den 1830er Jahren zieht er sich allmählich vom Verlagsgeschäft zurück.
Beide Bände sind in der freien Notenbibliothek IMSLP (öffnet in einem neuen Fenster) als Scan einsehbar.
Darin schreibt Johann Anton André nach Jahrzehnten an der Spitze des Verlags sein Wissen über das Komponieren nieder. Er ist selbst Komponist, wie schon sein Vater, und gilt überregional als Kapazität in allen musikalischen Fragen.
Auch sonst ist er eine angesehene Person: 1803 erhält er den Titel eines hessischen Hofkapellmeisters, 1813 ernennt ihn Fürst Carl von Ysenburg-Birstein zum Hofrat, 1826 wird er in die Hessische Ständekammer gewählt, 1827 macht ihn Bern zum Ehrenbürger. 1840 übergibt er die Leitung des Offenbacher Hauses seinem Sohn Johann August; das Programm umfasst nun rund 6300 Verlagswerke. Am 6. April 1842 stirbt Johann Anton André.
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