Briefwechsel mit Carl Czerny
Der Briefwechsel mit Carl Czerny beginnt; Originalausgaben des Komponisten erscheinen bei André.
Auf Bitte des Hauses André komponiert Czerny einmal exklusiv ein Paket von Übungsstücken – die „Praktischen Finger-Uebungen“ op. 802.
Das erste Heft der „Praktischen Finger-Uebungen“ in der André-Ausgabe ist in der freien Notenbibliothek IMSLP (öffnet in einem neuen Fenster) als Scan einsehbar.
Gern schreibt Czerny solche Übungen nicht. Am 8. Februar 1849 klagt er dem Verlag aus Wien: „Ich habe leider Gottes solches Zeug schon gar viel schreiben müssen u[nd] Sie können mir nicht glauben, wie sauer es mir stets ankam.“
In der Ausstellung 2024 lag der Brief in der Vitrine zu den musikpädagogischen Werken, zusammen mit Czernys eigener Handschrift der „Praktischen Finger-Uebungen“ und einer späteren Auflage der André-Ausgabe, aufgeschlagen an derselben Stelle.
Rundgang
Diese Seite gehört zum Rundgang Wie ein Musikverlag arbeitet.
Rundgang Wie ein Musikverlag arbeitet · Station 2 von 9
Am Anfang steht die Auswahl: Welche Komponisten gewinnt der Verlag, welche Werke nimmt er auf? 1849 beginnt der Briefwechsel mit Carl Czerny, und Originalausgaben des Komponisten erscheinen bei André. Auf Bitte des Hauses komponiert Czerny einmal exklusiv ein Paket von Übungsstücken, die „Praktischen Finger-Uebungen“ op. 802.
- Opernbearbeitungen „Abendsterne“ 1853–56 · Noten
- Souvenir de Nauheim um 1863 · Noten
- Mendelssohn: Konzertstücke 1869 · Noten
- Zeitgeist und Lokalkolorit 1928 · Noten
- Das Verlagsprogramm 2020 · Texte
- Das Festjahr 2024 2024 · Texte





